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Last minute nach Teneriffa

Strand auf Teneriffa
Strand auf Teneriffa

Die Kanareninsel Teneriffa ist für Urlauber ein Ziel, das in weiter Ferne liegt. Allgemein wird dabei gedacht, dass die Flüge auf die Kanaren sehr teuer sind, was allerdings nur bedingt richtig ist. Wer nicht in der Hauptsaison fliegt, der kommt schon für kleines Geld in die Sonne und wer einen Last-Minute-Flug erwischt, der hat besonderes Glück. Mit einem Last-Minute-Angebot kann es passieren, dass der Flug auf die Kanaren auch nicht teurer ist, als ein Flug nach Mallorca. Und für spontane Individualtouristen ist die Insel des ewigen Frühlings hervorragend geeignet.

Natur pur auf Teneriffa

Teide im Herzen Teneriffas
Teide im Herzen Teneriffas

Natürlich gibt es auf Teneriffa echte Tourismushochburgen, in denen sich ein Hotel an das nächste reiht. Die besten Beispiele dafür sind die im Süden der Insel gelegenen Orte Las Américas und Los Cristianos, die eben komplett auf den Massentourismus ausgelegt sind und deren gute Hotels Preise haben, für die man auch eine Teneriffa Villa mit Privatpool bekommen würde. Aber das ist nicht das Teneriffa, das man sehen muss, denn auf der Kanareninsel geht es immer auch um die Natur, ums Wandern, Klettern oder andere Sportarten, die an der frischen Luft stattfinden. Und für die eignet sich der grüne Norden der Insel am besten.

Dass die Insel durch den Teide, Spaniens mit 3.718 Metern Höhe größtem Berg, quasi ein Miniaturkontinent ist, ist vielen Menschen bekannt. Und tatsächlich finden sich auf der Insel 5 Klimazonen, die diese Aussage untermauern. Dementsprechend abwechslungsreich ist die Natur, die von bizarren Vulkanlandschaften über weite Kiefernwälder bis unter die Meeresoberfläche reicht und viele Arten in der Flora und Fauna beinhaltet, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Und eben diese Natur gilt es zu erkunden.

Das kanarische Leben

Hinzu kommt, dass die Canarios, also die Einwohner der Kanaren, ein sehr freundliches Völkchen sind, wie es entspannter nicht sein könnte. Land und Leute kennen zu lernen ist daher ein Punkt, den niemand versäumen sollte, was mit einem All-inklusive-Angebot kaum machbar ist. Sinniger ist es da, last-minute zu fliegen, sich ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung zu schnappen und raus zu gehen, anstatt sich im Hotel zu vergraben.

Dazu ein paar Tipps

Wer im Norden der Insel ist, der kann zum Beispiel einer der vielen Guachinches einen Besuch abstatten. Das sind kleine Garagenrestaurants, in denen die Weinbauern ihren Wein verkaufen und dazu selbst gekochte Speisen anbieten dürfen. Nirgendwo kann man günstiger und ur-kanarischer Essen, als in einer solchen Guachinche. Allerdings kann es sein, dass man seine Erfrischungsgetränke selbst mitbringen muss, weil es zum Essen tatsächlich nur Wein gibt.

Für Sportarten wie Wandern, Mountainbiking, Klettern oder auch für Wassersportarten hat Teneriffa das ganze Jahr über gute Bedingungen. Da ist es kein Wunder, dass auch Radprofis wie Lance Armstrong oder Jan Ulrich regelmäßig zum Training vor Ort waren.

Der Besuch einer Tapas Bar ist für jeden Individualtouristen Pflichtprogramm. Tapas sind Kleinigkeiten aus der kanarischen Küche, die man sich traditionell immer dann bestellt, wenn Alkohol getrunken wird, und sei es nur ein Bierchen. Der Name Tapas ist übersetzt die Mehrzahl des Wortes Deckel, da diese Kleinigkeiten früher auf einem kleinen Deckelchen serviert worden sind. Heutzutage hat sich das ein wenig verändert, denn in der heutigen Zeit sitzt man eher in der Gruppe am Tisch, lässt sich verschiedene Tapas bringen und greift von allem zu.

Wer last-minute fliegt, der hat als Individualtourist einfach mehr von der Insel und Teneriffa ist zu schön, um das Leben im Hotel zu verbringen.